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der Bibliothek so reichlich über meine Abhandlungengestreuet haben. Ich weiß, daß ich den Ausdrucknicht genug polirt habe; aber woher denn ihr LobMeiner Schreibart vorher, und der ^adel nachher?die Antwort muß jedem einfallen, der die Cabaleansieht.
Ich habe mich ungsmcin erfreut, daß Sie vonHerrn LüMbert eben das schreiben, waö ich langstvon ihm gedacht habe. Weit entfernt, daß sein >Or»ganon eine Epoche machen sollte. Dunkelheit undFinsterniß werden die Philosophie nicht erweitern , neueNamen zu alten Sachen, und das algebraische Anse-hen mit dem lieben Calculo werden wenig Neues ent»decken. Ebenso habeich den hochgspriesencn Be-llsar des Marmontel nicht durchlesen können, dernur allzuviel Ähnlichkeit mit einer Schuldeclamastion hat.
Ueber den bewußten Magistrat muß ich m>ch al-lerdings außerordentlich wundern; denn obgleich diemeisten Mitglieder aus Cameralisten und^uatiermci-srer bestehen, so hat es doch auch gute Köpfe unterihnen; allein das Ansehender Pacricier ist verschwun-den , und kein Schatten der alten Republik mehr vor-handen. Das Elogium ist immer ein schatzbaresStück , und die kurze Zeit der Bearbeitung zeigtuns den Verfasser als ein außerordentlich wirksamesGenie.
Sie muntern Mich auf, mehr zu schreiben, ge-meinnützige Dinge zuschreiben; wie gern woliteich,aber cS fehlt mir an Zeit und an Hilfsmitteln. DieWölfische Epoche ist vorbey, da man aus einem
Wor-