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zMicmorum liomwum seyn; genug wir suhlen, daßer nicht Recht lM. Ich habe mit dem Manne, dessenEinsichten ich sonst verehre, ein Paar Fahrein Bres-lau gelebt, aber wir haben es über die allgemeineHöflichkeit nie bringen können; er sahe mir immer zuhoch herab, und konnte !'.ichc den geringsten Wider-spruch vertragen. Ueber Ihre Recension des Laocoons konnte er unmöglich so aufgebracht werden; Nicvlai,* * ^ * * * mögen sicher daö ihre beygetra-gen haben, ihn zu einer so unsinnigen Wuth anzu-flammen. Aber wie lange werden solche Schriftengelegn, die aus persönlicher Feindschaft herrühren,ba!d müssen sie unter dm alten polemischen Papierenvermodern.
Abbt mag sagen, was er will, seine Klaßificacionder Verdienste ist falsch; der Held ist nicht der ersteMann; ist er es, wenn er ein böses Herz hat? derwohlwollende Mann sucht alles um sich herum glück-lich zu machen, wie Gott , jener aber kann lachen,wenn Kometen um ihn brennen. Dieses Wohlwollen,mein lieber Motz, macht Sie mir vorzüglich schaß-bar ; wenn Sie auch gar nichts für mich bewirkenkönnen, so sind Sie mir doch eben so theuer, alswenn Sie mich aufdie höchste Stufe des Glücks ver-setzen könnten. Die heldenmüthigen Charaktere imDrama erregen in mir nur eine geschwind vorbey-brausende Hihe, aber das Wohlwollen macht meinHer; schmelzn, und preßt Thränen heraus, die ichmit Vergnügen fliesten fühle, und die ich für dieEhre meiner Natur halte»
Frey»