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Freylich gehört mehr als Mensch dazu, sich überdlle äusserlich? Umstände hinaus zu setzen, und ichweiß es leider, wie schwach ich bin, ob ich gleich nie»wanden mit Klagen beschwere. Mein Aemtlcin istschlecht; e6 erhal: meinen Magen nothdürftig, meinReposicorium kümmerlich, und kaum ein Hündlein,das mir aufwartet. Ich seufze nicht nach einer Ber-befterung; aber ich glaube, daß mein Blut freyerund hurtiger fliesten wird, daß meine Nerven höhergespannt seyn werden, und daß meine Seele bester undfreyecdenten wird, wenn ich nicht in so eng? Schran-ken eingeschlossen seyn werde. Ihre Bemühungenum mein Glück fühlt das arme Herz, daö Ihnenimmer zärtlich entgegen klopft, aber sich kaum zu Hoffen wagt, einst an Ihrem Busen zu erwärmen. Mußich denn immer von Ihnen entfernt bleiben, und istder heitre Tag nicht vom Schicksal aufgeschrieben, daich denn Mann an die Brust drücken soll, der mir sowerth ist? DaS Geschenk, welches Sie mir machenwollen, erfüllt mich schon voraus mit der lebhaftestenFreude; und wenn ich sterblich bin , so denke ich da-durch der Vergessenheit zu entwischen . und rufe mirdas stolze nc>n omnl8 mori.ir zu. Ich wünschte mirkeinen bessern Gefährten zur Himmelfarth als Sie.
Sie finden hier einen Beytrag zu ihrer Biblio-thek, welcher an Herrn Riedcl gerichtet ist, indemer aus der Durchlesung seiner Briefe über daS Publi-kum entstanden ist. Er kann in zwey oder drey Stü-cken der Bibliothek nach Ihrem Gutbefinden cinge;schaltet werden; und da er noch nicht vollständig ist,so wird noch eine Fortsetzung folgen. Ich war zwoxK 4 wik