Mehrteiliges Werk 
Briefe Deutscher Gelehrten an den Herrn Geheimen Rath Klotz / Herausgegeben von J. J. A. v. Hagen, Lieut. des Königl. Preuß. Reg. von Anh. Bernburg
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sich leichter daß Geburtsdorf Groß«Schöne (nachder Aussprache) dl»ch Groß-Schönau verbessern,weil der Ort der Fabriken wegen bekannt ist, alleindas unbeträchtliche Dorf Cammcrn, wie ich auf demGrabstein selbst gelesen, hat uns erst vielleicht nach-her BÜschlNq deutlicher schreiben gelehrt, Und eSsteht noch dahin, ob nicht Balthasar, wie alle Lehr»linge sagen, ein Salzburger gewesen: wenigstens hater in einem Salzburg schen Granzdorfe eine Schreib-und Lese - Schule für zwölf Kinder gestiftet, damitsolche den Unterricht gemessen mochten, dessen er inder Kindheit entbehren müssen. LonjeÄurs xour(.'onisÄurs. DaS Studium des Paul Veronei'e vondem Rembrand, zu vermuthen, blieb den mir ein?blosse Möglichkeit, aber die wirkliche Vermuthung warvon unserm Dietrich , der gelehrtere Augen hat, alsder Hr. Und das Studium nach Veronese schließtja abermals die Abweichung oder Ausartung nichtmiS, der jegliches Studium bey einem Rembrand un-terworfen geblieben wäre. W'? leicht liessen sich aberdie Spuren dieses Studii beweisen: nur mcht gegenden wirklich in solchen Dingen unmißenden Verfasser,der als Kupferstiche Verleger bessere Kenntnisse hat.Wie seltsam lalltet e6, man lege radirte Blätter vonLiebhabern, Standes wegen den, und hernach könnees dem Sammler gleichgültig bleiben, ob der Lieb»Haber den Geschlechts < Namen oder den Namen sp>-nes Versuchs f'-bre, Ls^Ius, Z?re^eui1 oder Lsszj?Diese Gleichgültigkeit be! t ja jene Rücksicht aufdas persönliche aus. Wie gründlich haben Ew.

Wohl-