ollten Ew. Wohsgebor. wohl glauben, daß ichden i iten Theil der Nachrichten von Kunst-lern und Kunstsachen noch mit keinem Auge gesehenhabe? Ihre Vertheidigung, mein hochgeehrtesterHerr Geheimder Rath, welche ich sowohl, als de-ren gütigste Mittheilung, für eine Folge Ihres be-standigen Wohlwollens angesehen habe, machet michmit einigen Ausdrücken'jenes gegen so viele recht-schaffene Manner aufgebrachten Schriftstellers be-kannt ; und mit deren Schicksale tröste ich michgerne»
Ich weiß nicht, wie sehr er Ew. Wohlgebor,beleidigt hat; doch halt ich bey jeglichen Widerlegun-gen, sobald man Recht, und gute Gründe anzufüh-ren hat, den glimpflichsten Ausdruck für den über-zeugendsten» Vielleicht mildern Sie selbst noch eini-ge Ausdrücke, wenn das Ueberschickte nur ein Pro-bebogen gewesen. Ich eile daher mit der Antwort,in der Hoffnung, daß Ihnen - mein hochgeehrtester HerrGeheimder Rath, meine Liebe zum Glimpf nicht z -wider ist. In den ersten Augenblicken denkt manfreylich nicht also. Allein die würdigsten Waffensind Sie sich selber schuldig. Behalten Sie ja dasRostische Lied zurück. Es widerlegt nicht den Schrift-steller, und mit diesem haben Sie doch nur zu schaffen.