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C. C. Tacitus von Deutschlands Lage, Sitten und Völkern : Mit erklärenden Anmerkungen, einigen Ausführungen udn Abhandlungen, und einem geographisch-historischen Wörterbuche / von Johann Heinrich Martin Ernesti, öffentlichem ordentlichem Professor an dem Herzoglichen akademischen Gymnasio Casimiriano zu Coburg
Entstehung
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lande, sondern zu Schiffe kamen cl), und jenseits e)der unermeßliche^ und so zu sagen widerwärtigeOcean. 5) nur selten, aus unserem Reiche heschiffk

wird

«3) TacituS giebt hier keinen historischen, sondern nmmutl'maßliehen Beweis, er dachte gewiß an dieberühmten. Phönicier, die als das erKe See - undHandclsvolk, wie man aus Bocharts Phaleg und.Canaan am besten sehen kaun, auch in Europa weitund breit von dem mittelländischen Meere aus Colo--tiicen stifteten, »in* an die Pelasgcr, deren Aus>Wanderungen von Feit zu Feit nach Italien zu.Schiffe geschahen., und vielleicht an andere mehr»Von der nicht unwahrscheinlichen Meynung, daßman vor Alters bey den Einwanderungen in srcm-dc Lander seinen Weg über das Meer nahm, S.Hr». H. R. Schtözers allgem. Nordische GeschichteS. 267.

») Das jenseitige Meer ist hier der mitternachtlicheTheil des Oceans, die Nordsee , S. Plinius Rat.Hist. II. 69.

H Unermeßlich nach der Idee des Romers: daherschrecklich, grausenvolt, wie es gleich darauf heißt.Entg- gensti cbend, wivrig, wegen der StürmeSandbänke, Klippen, und noch mehr, weit mannicht wußte, den grossen Gefahren auszuweichen.Vermuthlich hatte man auch schon von der Ebbeund Fluth gehört, oder sie selbst erfahren. Vergl. Ta->-citus Ka 34., d. 35. Dessen Annal. II. 23 (WEnde) 24 (zu Allfang.)