und Hitze; an Kälte und Hunger aber hat sie Clima und Boden gewöhnt p).
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Fünf-Jugend auf (Cäsar Ga». Krieg. VI. 21. und MelaIII. z.) abgebartet wurden. Vcrgl. Kap. 14. d. 33. zuEnde: „sie hielten es für Trägheit und Fcigberzigkcit,was man durch Blut erhalten kann, durch Schweißzu erwerben." Krieg (oder Waffenübung) und Jagdwar ihre ganze Beschafftigung, und ihr Kriegsgcist dieUrsache, daß sie Ackerbau, Haus - und andere Arbcuten ihren Weibern, Knechten und Alten, die zum Krk<ge schwach waren, überliessen. Um darüber zu urthci«len, muß man ihren kriegerischen Charakter, und daßich mich des Ausdrucks bediene, ihr Kriegssystemkennen.
v) In Absicht auf den Durst gehört die Stelle (Kap. 23.d. B.) : „nicht so maßig stillen sie den Durst" u. s. w.Hieher. Aber unsere Stelle kann auch zur Schwa«chung des Vorwurfs der Völlerey dienen: unserebraven Voraltern hatten, ihrer Leibesbeschaffenhcit,Lebensart und des Climas wegen, wie die Natur lehrt,einen starkern und öfteren Durst; der Durst war ir>nett unertaglich. Eben so wenig konnten sie die Hitzeertragen; sie hatten genug innere Warme, und warenan Kalte gewöhnt.
x) Lange mit Eis und Schnee belastet, brachte das wal«dichte-Dcutschland im ganzen Jahr nur einige Monathedie nöthigen Früchte: wie konnte also der Deutscheimmer genug Nahrung finden, da Wild (zahmesVieh aß man wenig) in Ermangelung jener Früchteihr Hauptnahrungsmittcl war, und auch dieses, zwar
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