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denn wer hat nachgegraben q) ? Besch und Gebrauchrührt sie nicht in gleicher Maße r): Silbergeschirre,womit ihre Gesandten oder Fürsien *) beschenkt wur-
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man Gold, z. C. im Rhein, von seiner Quelle bisDordrecht, vorzüglich bey GermeröKeiin und Selj,in der Donau bey RegcnSburg, in der Elbe beyTorgau und Dresden,
Der Deutsche hatte kein Verlangen nach Gold undSilber; er durchsuchte also auch nicht die Eingeweideder Erde. Tacitus erzählt zwar in seinen AnnalcK(XI. 20.), daß Curtiu« Rufus (ein Römischer Feld-Herr) im Gebiete der Matriakcr (eines Cattischci?Stamms) unten am Rhein, d.i. in der WeltcrauSilbergrnben entdeckt habe, und daselbst arbeitenließaber er schrieb seine Annalen erst nachher: auchhörte man bald auf, wegen der geringen Ausbeute,schweren Arbeit und Ungeduld der Soldaten weiter zugraben. Ob gleichwohl nicht in dem ausgebreitetenDeutschland, das so viele Völker in sich faßte, ausserjenen vorhin gedachten, noch manche Gold- oderGilberadcrn entdeckt, und wo sie zuerst eröffne«wurden? wird bey der so dunklen Bergwerksgeschichteder ältesten Zeiten schwerlich aufgeklart werden,
i) Sie sehen mehr auf den Gebrauch, als auf denBesitz; daher ists ihnen gleich w\, ob ihre Gefaßssilbern, oder irden sind.
*) Von ihren Fürsten, die nicht das waren, was uttsexsFürsten sind, S. Kap. 7 und 12 d. B,