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den, brauchen sie wie irdene Gefäße 8). Doch schätzenunsere Granznachbarn t), Handels und Wandels we-gen **), das Gold und Silber; kennen von unseremGeld u) einige Münzen v), und lesen sie aus: aber die
tiefer
s) Sie hatten also bey ihnen auch keinen höheren Werth.
t) An dem Rhein und der Donau ; die Deutschen aufder Römischen Gränze: bey diesen hatte schon durchdie Bekanntschaft und Verbindung mit den Römerndie Cultur aufzukeimen angefangen.
**) Im i?ten Kapitel d. B. heißt es: „Sie tragenauch Thierfelle, die Uferbervohner (am Rhein undan der Donau ) nachlassig, die tiefer im Stande aberauserlesener, weil ihnen der Handel fehlt, und sievon keinem andern Staat wissen." In dieser Stelleliegt also deutlich (zwar nicht ausdrücklich), daß diedeutschen Völker an der römischen Gränze, Han-del und Wandel hatten. Und im 2zsten Kapitel d. B.„die Uferbervybner kaufen auch Wein." Mcrkwür-dig ist, was Tacitus (im 4isten Kapitel d. B.) nochvon den Hermundurern, den Freunden der Römersagt: daß sie nickt bloß am Ufer, sondern auchmitten im Lande, bis nach Augöburg, mit den Rö-mern frey handelten.
u) d. i. Römischem Geld.
v) Geldssrten. S. i5tes Kapitel d. B. am Ende:„Schon haben wu- (Römer) sie (die Deutschen) auchGeld anzunehmen gelehrt."
w) Die mehr in der Mitte von dem Rhein entfernt,oder im innern Und«, wohnten: denn am Rhein hin
der