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Samt
Sechstes Kapitel.
Won den Waffen/ Soldaten/ und der ArtKrieg zu führen.
ickt einmal Eisen giebt's genug, wie die Art ihresGewehrs beweist a). Selten brauchen sieSchwerdter, oder grössere Lanzen b). Sie führen
Speere
g) S. die Rede des GcrmanicuS in unseres VerfassersAnnalen (II. 14.) an seine Soldaten. Sie hattenalso Eisen (vcrgl. Kapit. 43. d. B.) und PtolemauS(Geogr. It. 11.); aber nicht in Menge: nur sparsambrauchten sie dasselbe; es erforderte auch die schwe«re, sehr znsammcngesetzte Zubereitung dieses MetallS,selbst dann, wenn es schon durch die Wirkung dcSFeuers gehärtet war, viele Mühe und Kunst.
b) Weil sie eben zu ihren grossen Echwerdtern und Mvzcn (nur einige Völker S. Kap. 4z. d. B. führtenkleinere Schwerdter) nicht hinlänglich Eisen hatten;doch bedienten sie sich der Lanzen häufiger, als derSchwerdter (oder Gpathen, so nennten sie noch dieAlemannen), die ohne Spitze waren, und nur ein»mal, wegen der schlechten Harte, zum Hieb taugten.Es ist eine comischc Beschreibung, die uns Polybius(It. ZZ. unter den Gallern werden daselbst auchDeutsche verstanden,) von ihren Gchwerdtern giebt:sie bogcn sich krumm, sagt er, daß allemal der Sol-dat