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Schreyen der Rinbev hören o). An diesen hat Jederdie heiligsten Zeugen, die wichtigsten jvbpreiser p)„Bor ihre Mütter und Weiber q) bringen sie die Wun.den; und diese scheuen sich nicht, sie zu zahlen, und
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o) Cäsars 5istcs Kap. im I. B. Gatt. Kr. erläutert dieseStelle: die G<rmai,er, spricht er, stellten ihre Trup,peil — alle nach Nationen, und umgaben das Kriegs-Heer mit leichten und schweren Wagen, daß keinerzu entfliehen hoffen konnte. Auf diese Wagen ludensie Weiber und Madchen, die mit fliegenden Haarendie Krieger, wenn sie ins Treffen gicngen, flehentlichbaten, sie nicht den Römern in die Sclaverey zuübergeben.
p) S. Not. e) im 8ten Kap. d. B. Welches Gewichtmußte da nicht der Beyfall und das Lob aus demMunde solcher geschätzten Personen, denen man einegewisse Heiligkeit zuschrieb, für verwundete Heldenund für ihre Mitstreiter haben!
q) Als Zeugen ihrer Tapferkeit, da sie vor ihrem An-gesichte stritten.
5) Beyde, Mütter und Gattinnen, scheinen im Kriegchirurgische Dienste gethan §u haben, indem sie durchAussaugcn des Bluts (die älteste Art Wunden zuheilen), die Fa'ulniß und das Eitern verhüteten, undvielleicht auch Wundkrauter auflegten, und den 23er*band besorgten. So finden wir es beym Homer(Ilias IV. V. 218. f.), wo Machaon den Mcnclausauf diese Weise heilt; und Eustatbius bemerkt diese
Ge-