nen, oder Keilhaufen 1) nicht durch Zufall, oder ohn.gefahren Zusam:nen!auf, sykldern aus Familien undVerwandtfchasten m), entstehen. Ihre Liebcöpfander n)sind ihnen fo nahe, daß sie das Heulen der Weiber, und
Schreyen
als Zeichen der dem Kriege beywohnenden Gottheitdienten sie zur Anfturung der Streuer.
w) So stritten auch die Griechen beym Homer (JliasII V. 362. f.) nach den Stammen und Geschlechtern,wie man überhaupt in alten Zeiten das Volk inStamme und Geschlechter eintheilte. Durch dieseAnordnung oder Stellung, wie sie Tacitus bemerkt(S. voriges Kap. Not. y 1, daß nämlich Dater undSöhne, Blutsfrcunde und Nachbarn neben einandergestellt waren, daß Familien, Verwandte und Fle-cken zusammen hielten, wurde der Muth der Stret»tenden angefeuert, und ihre Tapferkeit vermehrt.Man denke sich dazu die mächtige Freyhcitslicbe derDeutschen, und die Nothwendigkeit, sich, und dieIhrigen, im Kriege selbst zu unterhalten. ■
n) Die Ihrigen, Weiber, Kinder (auch Aeltern>, wel«che mit in den Krieg zogen; die Weiber nahmenmuthig den innigsten und thätigsten Antheil an denGefahren und Mühseligkeiten ibree Männer, wozusie sich bey ihren Chebündnisscn (Kap. 18. d. B.) ver-pflichtet hatten.