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Fünfzehntes Kapitel.
Von der Beschafftigung der Edlen undihrer Gefährten ausser dem Kriege.
eo oft sie nicht in den Krieg gehen, bringen sie ihreZeit nicht viel mit Jagen a), mehr geschässcloszu *); dem Schlaf und Schmaus ergeben k). Die
Tapfer.
,) Tacitus scheint dem Cafar (G. K. VI. 21. von denGeraumern überhaupt, und cbcndas. IV. 1. von denSwcven insbesondere), und anderen Nachrichten znwidersprechen: denn dieser meldet ausdrücklich, daßihr ganzes Leben in Jagd und Krieg bestehe; und dieJagd war nicht nur zum Unterhalt und zur Kleidung,sondern auch bey der erstaunlichen Menge w:>derThiere in den ungeheuren Wäldern für die Sicherheitnothwendig. Aber unser Geschichtschreiber fahrt urdiesem Kapitel fort, von den Fürsten und ihrem ©e<folge, zu reden; er sagt auch nur, daß sie der Jagdnicht so viel Zeit, als der Ruhe widmeten. Anton:„Alles was Tacitns hier sagt, gehört noch zu demGefolge der Edlen. So bald man weiß, wie strenger seinen Plan befolgte, und wie sich alles bey ihman einander schließt, so wird man von selbst einsehen,daß hier nicht die ganze Nation, sondern nur dasGefolge gcmcynt sey. Es wäre sonderbar, wenn erhiermit seine Nachricht von der häuslichen Verfassung
hatte