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Tapfersten und Kriegerischesten thun nichts c); die Sor«ge für Haus, Familie, und die Feldwirthschaft **),wird den Weibern, Alten und ihren unvermögenden
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hatte anfangen, aber einen Theil davon trennenund erst im 22sten Kapitel nachhohlen wollen. Der,gleichen Fehler finden bey einem Tacitus nicht Statt."
*) Solche Krieger (fast bestandig zu Felde, oder ans den»Raub) führten freylich mehr, als die Wehren über«Haupt, ein geschafftloses Leben, welches, wie beyden Laccdanwniern (vcrgl. AciianS Manchfalt. (?r>zahl. X. 14.) ein Kennzeichen der Freyheit war; unddie Kriegsgefahren mit ihren Führern würden auchdie Jagd nicht getrieben haben, wenn sie nicht mitdem Kriege so verwandt, und Bedürfniß gewordenwäre.
d) Beydes liebten die Deutschen mehr, als gewöhnlich;den Schlaf (vergl. Kap. 22. a) d. B.) bey ihren Stra-patzen, im Kriege, und auf der Jagd; und denSchmaus (vergl. eben d. Kap. irnd das 14*0, wo sieauch über wichtige Dinge rathschlagtcn.
c) Denn diese hatten fast immer Krieg, oder Rauberzüge,und mußten zu allen Zeiten bereit seyn.
**) Die Deutschen trieben also Ackerbau, nicht bloßViehzucht (welche er vermuthlich unter Feldwirth»schaft mit versteht); nur legten sie sieb nach demCäsar (G. K.VI.22. und nur Wenige Ebend. Ktfp.29.)nicht mit Fleiß darauf, auch war er kein Geschaffte fürkriegsfahige und freye Leute, vergl. Kap. 26. d< H,und Kap. 45. *) d. B.