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ieutm ***) überlassen d). Sie selbst sind müssig e).Sonderbarer Widerspruch des Characters, indem ebendie Menschen die Trägheit lieben, und die Ruhe hassen 5).Eö ist der Brauch, daß die Völkerschaften sreywilligund Mann für Mann g) ihren Häuptern Vieh und
Feld.
***) Wahrscheinlich sind es nicht die Knechte allein, diefreylich von dem Kriege ausgeschlossen, und zu dem«selben untüchtig waren, sondern auch, vergl, Kap.25. Rot. *) die noch unmündigen (nicht wehrhaften)Kinder ihres Hauses.
Die Steile gilt nicht nur von den Edlen, und ihremGefolge, sondern auch von andern freyen Deulschcn;nur geht sie icne zunächst an, wie sie denn die Streit-barsten und Tapfersten der Nation ausmachten,e) So fern der Römer die Deutschen mit sich verglich,konnte er sie freylich nicht anders, als für Müssig<ganger halten. Man sahe sie nicht die erwähntenund andere gewöhnliche Geschaffte verrichten, weilsie für den Krieger Schande, Krieg aber ihr Vorzug-liches Eriverl'ungsmittcl war, und ihnen Ruhmbrachte. Vergl. die Zeugnisse, wider den Massig»gang beym Cäsar G. K. VI. 21. und 23. und beymMela III; Z.
£) Aber doch nur scheinbarer Widerspruch: denn dierastlosen Krieger waren nur zur Zeit des Friedens,den sie hakten, trage, und ihre Trägheit, wenn sieso hcissen soll, kam aus Grundsätzen oder Vorur«theilen. Es war auch so Sitte; Fleiß und Arbeit-samkeit stritten gegen ihre Neigungen und Berfaf«sung.