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C. C. Tacitus von Deutschlands Lage, Sitten und Völkern : Mit erklärenden Anmerkungen, einigen Ausführungen udn Abhandlungen, und einem geographisch-historischen Wörterbuche / von Johann Heinrich Martin Ernesti, öffentlichem ordentlichem Professor an dem Herzoglichen akademischen Gymnasio Casimiriano zu Coburg
Entstehung
Seite
109
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Feldfrüchte h) znsammensteuern, welches als Ehrenge,schenk angenommen wird, und zugleich den Bedürfnisssen zu Statten kommt i). Sie freuen sich besondersüber Geschenke von benachbarten Volkern k), die nichtnur von dem einen und dem andern, sondern auch vo>»

ganzem

g) Also alle Freye oder Wehren; und Jeder, weil esSitte ist; nicht aus Zwang. Von ZiuSbarkeit vdccAuflagni wußten sie nichts. Tacitus bemerkt «n den?4Zsten Kap. d. B. von den Gothinen und Osern, in?deutschen Gebiete, daß sie eben darum keine Deutschewaren so eigenthümlich war es den Deutschenweil sie Tribut geben müßten.

h) Wieder ein Zeugniß für den Feldbau, und daß ecnicht so vernachlässiget wurde: sie selbst brauchtenGetraldc, und gaben noch ab.

i) Denn die Einkünfte von ihrem (obgleich) ansehnliche!!Eigenthum, die ausserordentlichcn Geschenke (S. z. E°Kap. V. d. B.), der Theil des Wehrgeldes (Kap. 12.d. B.), und endlich die Beute im Krieg, reichte!!nicht hin, die Haupter mit ihrem grossen Gefolgestandesmaßig zu unterhalten; vergl. das vorherge-hcnde Kap.

k) Dadurch suchten auch die Römer die unübcrwindli-chen und iinnier furchtbarer werdenden Deutschen $11gewinnen, zu bestechen, und von Einfallen in daLReich entfernt zu halten. Aber nicht nur aüSlaftdi»sche Nachbarn, als Römer, Galler, Noriker, auchygterlandische Völker denkt hier Tacitus .