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sie unbedeckt c), und bringen ganze Tags d) am Feuer-heerde zu. Die Reichsten unterscheiden sich durch einKleid, das nicht, wie bey den Sarmatern und Par-thern fliegt e), sondern das anliegt, und alle Gliederausdruckt 5). Sie tragen auch Wildhaute g); die
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Nach dem Perizonius bedienen sich noch heutigesTages in Wcstphalen die Landleute, und die Gerin--geren der Dornen statt der Nadeln.
e) Oder wenig bekleidet, S. Kap. 6. Not. g), vergl-Kap. 19. *) und Kap. 20. a) d. B.
d) Wenn ste keine Geschaffte ausser dem Hanse hatten:der Feuecheerd war in der Mitte des Hauses, undum ihn lag alles herum.
e) Gleich den Talaren oder unsern Schlafröcken. Nachdem Lucan (Pharsal. 95.1. 93.430.) trugen aber aucheinige deutsche Völker (er nennt die Vaugionen undBataver) fliegende oder weite Kleider. Vergl. £>wdius Eleg. 7, des zttn B. V. Z9.
£) Diese Tracht kam von den Deutschen fast zu allenVölkern'Europcns; und es wurde mit derselben fastder ganze Leib bedeckt.
g) Als Bärenhäute, auf welchen sie schliefen, WolfS-haute, u. s. w. Vergl. Cäsar . G. Kr. VI. 21. zuEnde, auch IV. 1. zu Ende. Diesen Nachrichten zufolge, trugen die Deutschen zu Cäsars Zeit fast nichts,als Thicrfellc; und diese behielt man immer bey, undnoch spat, wie z. E. die Gothcn, da sie sich zu Her-vm von Italien und Spanien machten.