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C. C. Tacitus von Deutschlands Lage, Sitten und Völkern : Mit erklärenden Anmerkungen, einigen Ausführungen udn Abhandlungen, und einem geographisch-historischen Wörterbuche / von Johann Heinrich Martin Ernesti, öffentlichem ordentlichem Professor an dem Herzoglichen akademischen Gymnasio Casimiriano zu Coburg
Entstehung
Seite
118
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Uftrnachbarn h) ohne Wahl i), die Entfernteren K), alsdie keinen Putz durch Handel haben 1), erlesener m).Sie wählen sich Thiere ciuö, und besetzen die cibgezoge-ncn Häute mit bunten Fellen n) der Thiere o), welchewelche der äussere p) Ocean, tind ein unbekanntes Meer q)zeugt. Die Weiber haben keine andere Tracht, als die

Man.

h) Von dem Rhein (und der Donau ).

j) Sie bekümmern sich nicht um die Schönheit der Pelz-werke, weil sie durch die Bekanntschaft mit den-lifterh aus dem Reiche und den Provinzen Kleider,von Wolle, Leinen oder Tuch gemacht, hatten; sievertauschten auch, oder verkauften die besicn Pclje.

k) Die innern und nördlichen Deutschen.

I) Von keinem Staate mit ausländischer Waare wissen.

ui) Sie suchen einen Putz in ihrer einzigen Pelzkleidung.Man kann sie niit den Spartanern vergleichen; keinLuxus war nach den Gesetzen des Lycurgs erlaubt;aber was hingegen zum nothwendigen Bedürfniß vcr-fertigt wurde, das erhielt besondere Schönheit undVor-ug.

n) Man trug die Haare der Tbierfelle auswärts, wie beyunseren Wilcschiu'e», daß also ein buntes und schönesAussehen durch die verschiedene Besetzung entstand.

0) z. E. von Zobel», Hermelinen u. s. w. die von dei,handelnden Swionen, den Betvohnern Seandina-riens bis an das Eismeer, leicht zu bekommen waren.

x) Das (gegen Norden) entferntere Weltmeer.

q) Hier- metonymisch für die Lander, welche an diesemOcean, und an diesem Mccre (den; Eismeere) liegen,

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