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Zwey und zwanzigstes Kapitel.
Von Verrichtungen vor und nach Tischund von Gastmahlern.
^Äojj/jjjb sie aufstehen, welches gemeiniglich erst beyS^. Tage geschieht 3), waschen sie sich d); mehren-theils mit warmen Wasser c), da bey ihnen die meiste
Zeit
a) Wenn die Sonne über dem Horizont ist. Vergl.Kap. 15. b) d. B.
b) Oder sagt Tacitus : sie badensich ? Dann hatten sieBader in ihren Hausern haben müssen, welches dochnicht so scheint; sie badeten sich fleißig (S. Cäsar.G. Kr. VI. 21.) in den Flüssen, auch in dem Winter.
c) Aus Weichlichkeit geschah es wohl nicht, wenn nichtetwa Tacitus ( und doch mit Einschränkung) solchesvon der römischen Gränze hat. Aber warum thatensie es nicht immer, wenn es Weichlichkeit gewesenwäre? — Bey dcm langen und kältesten Winterwar das Wasser, auch in den Haußcrn, um dieFeit des Aufftehcns noch ganz Eis, sie mußten alsoFeuer zu Hülfe nehmen. Vermuthlich wuschen sieden ganzen Leib (vcrgl. Kap. 20. zu Ans.) nicht nurGesicht und Hände.