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C. C. Tacitus von Deutschlands Lage, Sitten und Völkern : Mit erklärenden Anmerkungen, einigen Ausführungen udn Abhandlungen, und einem geographisch-historischen Wörterbuche / von Johann Heinrich Martin Ernesti, öffentlichem ordentlichem Professor an dem Herzoglichen akademischen Gymnasio Casimiriano zu Coburg
Entstehung
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Zeit Winter herrscht 6). ?llödenn essen sie *). Je-der hat seinen besondern Sitz e), und seinen eigenenTisch f). Daraus gehen sie bewasnet **) an ihre Ver»richtungen ***), und auch oft zu Gastmählern h). .Tagund Nacht sortzuzechen i), ist Keinem Schande. Hau-

fige

d) S. Kap. 2. Not. h) Kap. 4. und Kap. 16. d. B.

beyde zu Ende.

*) Ausser dem scheinen sie keine bestimmte Zeit zum Essengehabt zu haben.

e) f) Auf Wolfs , oder andern Thierhauten, oder aufeinem Nasen - oder Heubette ; und jeder seinen Tisch,sein eigen Essen für sich. S. Clüvcrö Germ. Ant.

S. 12z. f. f.

**) Vergl. Kap. II. g) und Kap. 13. zu Ans."45) Kriegs und Iagdgeschaften.

h) Die sie nicht nur bey Volksversammlungen, wie cswahrscheinlich ist (S. z. E. Tacitus Histor. IV. 14.),bey goktcsdienstiichen Uebungen und an festlichen Ta-°gen hielten; sondern auch in ausscrordcntlichen Zu-sammenkünftcn. S. ausser mehren, Stellen z. E. E«Vsar G.Kc. VI. 28. Tacit . Annal. I. 49- vergl. Kap.XIX. 1) d. B.

i) Diese Nachricht- ist den Deutschen nicht angedichtet {viele und gültige Zeugnisse stimmen darin ÄercWS. Hrn. Pctcrscns oben angef. Gesch. Er beweistauch, was die Geschichte bestätiget, aus der Naturher rohen Völker, aus dem Einflüsse des Klima