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fige Händel, wie's bey Trunkenen geht, endigen sichselten mit Schelrwvrten *), öfterer mit Todtschlag undWunden **). Doch psiegen sie auch bey ihren Gela-gen über Aussöhnungen der Feinde, über Heyraths-Verbindungen, über Hauptenvahlen k), ia über Krieglind Frieden zu rarhschlagen I); wie wenn die Seele zukeiner Zeit zu ciusrichfigen Gedanken offener, oder zuwichtigen feuriger wäre m). Als ein nicht listiges,noch verschlagenes Volk n), eröffnen sie alödannt) bey
Gele-lind der Lebensart. Aber ihr gewöhnliches Getränkebestand nur in Bicr; auch nahmen sie auf ihreitGastmählern, wie wir hier lesen, wichtige Dingevor, daß sie sich also nicht bis zur Betäubung der• Sinnen und der Vernunft berauschten.
*) Schelten / schmähen, mußte ihnen weibisch und nie-dcrtrachtig vorkommen.
**) Vergl. Kap. 25. Not. i).
k) 1) Besonders in ihren Volksversammlungen; wie mmiaus dieser Stelle, vergl. mit der vorigen Not. h)>mit Kap. n. (Not. a) c; r), Kap. 12. Nvt. *) undx) sehen kann.
m) So hat Civilis (Taeit. Histor. IV. 14.) aus keinerandern Ursache die Vornehmsten und die Tapferstenunter dem Schein eines Gastmahls in einen heiligenWald versammelt.
n) Was Taeitus von den Deutschen hier überhaupt er-zahlt, das wird auch einzelnen deutschen Völkern
juge-