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C. C. Tacitus von Deutschlands Lage, Sitten und Völkern : Mit erklärenden Anmerkungen, einigen Ausführungen udn Abhandlungen, und einem geographisch-historischen Wörterbuche / von Johann Heinrich Martin Ernesti, öffentlichem ordentlichem Professor an dem Herzoglichen akademischen Gymnasio Casimiriano zu Coburg
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fiucPend) noch Spezsreyen e) anqehauft. Jedem werdenseine Waffen *), Einigen auch ihr Pferd, mit ins ,^euergeworfen f). Man richtet einen Grabhügel von Wa-sen auf %\ Die stolze und mühfelige Ehre der Grab«Mahler verachten sie, alö lästig den Todten. Kla,gen und Thränen nehmen bald, Schmerz und Traurig-keit fpat ein Ende, jeidkragen ist anstandig für Wei-ber; für Manner das Andenken. So viel habe ichvon Urfprung und Sitten aller Germaner überhaupterfahren: nun will ich von der Verfassung und denGebräuchen einzelner Völker, so weit sie verschiedensind, und von den Auswanderungen einiger Germa-nischen Stämme nach Gallien erzählen.

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Acht

d) e) Bey den Römern warf man dergleichen Sachenhanftnweis auf den Rogus: Gewürze, als Zimmet-rinden und wohlriechende Oele; auch Kostbarkeitenund Geschmeide.

-») S. ob. Kap. 6. und iz.

5) Nicht nur Waffen, auch was ihnen sonst lieb undtheuer war, wurde in das Leichenfeuer geworfen.Vcrgl. Mela II. 2.

g) Vergl. Tacit. Annal. I. 62.