haftere Körper, nervichte Glieder, drchende Blicke,und noch lebhafteren Geist: für Germaner c!) viel Ver«nunft und Gefchicklichkeit. Sie wählen Befehlshaber,und gehorchen ihnen; sie verstehen Ordnung; nehmenGelegenheit wahr; verschieben den Angriff; nützen dieZeit des Tags, verschanzen sich in der Nacht; haltenGlück für unsicher, Tapferkeit für gewiß. Was dasseltenste und nur durch genaue Mannszucht möglich ist:sie rechnen mehr auf den Anführer , als auf das Kriegs»Heer. Ihre ganze Macht bernht auf den? Fußvolke *),das, ausser den Wafftn, auch mir Rüstzeug und Vor.räch bepackt wird. Andere sieht man i»ö Treffen, dieCatten in den Krieg gehen e). Selten sind bey ihnenStreifereyen und Schcrmühel. Der Reuterey ist'sfreylich eigen, schnell zu siegen, schnell zu weichen.Bey Eile ist Furcht, bey.Zögern Standhajeigkeit.
Ein
Deutschland überdeckte, konnte er unmöglich zur«Granzbcschreibung eines einzelnen Voiks brauchenwollen, das vielleicht kaum den zwanzigsten Theildesselben ausfüllte.
ä) Für Barbaren, bey welchen man sonst wenig Vernunftund Gefchicklichkeit findet.
*) Äergl. Kap. 6. r), und Kap. 32. b) d. B.
e) Es ist alles planinaßig, und wohl überlegt bey ihnen.