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C. C. Tacitus von Deutschlands Lage, Sitten und Völkern : Mit erklärenden Anmerkungen, einigen Ausführungen udn Abhandlungen, und einem geographisch-historischen Wörterbuche / von Johann Heinrich Martin Ernesti, öffentlichem ordentlichem Professor an dem Herzoglichen akademischen Gymnasio Casimiriano zu Coburg
Entstehung
Seite
172
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Himmel besonders wohlwollte. Er gönnte uns cl) sogardas Schauspiel der Schlacht, wo über sechzig tausendMann, nicht durch Wehr und Waffen der Römer, son-dem, was noch herrlicher ist, zur Augenweide e) fielen.Möchte doch immer ihr Haß gegen einander fortdauern f),wenn sie uns nicht lieben wollen, da bey den Bedräng,nissen des Reichs das Glück uns nichts Grösseres schenkenkann, als Zwietracht unter Feinden g).

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Vier

e) Für die Römischen Besatzungen.

f) Dieser, nicht der Menschheit gemäße, Wunsch, ver-liert das Gehaßige in Absicht auf den moralischenCharakter des Tacitus, wenn man ausser der Po-litik und dem Patriotismus des Römers den dmnah-ligcn Zustand der Römischen Nation, die immerßtrchOaret werdende Macht der Teutschen und bey-her Vöjker Verhältnis erwägt. Weltbürgcrliche Ge-sinnungcn darf man hier beym Tacitus nicht suchen.

x) Man vergleiche nur, um billig zu seyn, die Gesin-nungen und Wünsche kriegführender Völker mit demWunsche des Tacitus bey den damahligen Schicksa«lcn und der kritischen Lage des Reichs.