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C. C. Tacitus von Deutschlands Lage, Sitten und Völkern : Mit erklärenden Anmerkungen, einigen Ausführungen udn Abhandlungen, und einem geographisch-historischen Wörterbuche / von Johann Heinrich Martin Ernesti, öffentlichem ordentlichem Professor an dem Herzoglichen akademischen Gymnasio Casimiriano zu Coburg
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173
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Vier und dreysigstes Kapitel.

Von den Dnlgibinen, Khasuaren undFriesen.

inter den ?lngrivarern und Chamavern schliessen sichdie Dulgibinen und Chafum'en an, und andere

nicht so bekcinnte Völker. Vorwärts sind die Friesenihre Nachbarn. Man nennt sie, nach dem Verhältnißihrer Macht, die grossen und kleinen Friesen. BeydeNationen werden bis an den Ocean *), von dem Rhein begränzt, und liegen überdieß um ungemejsene a), auch vonRömischen Flotten bcfahrne, Seen b). Ja selbst in demOcean haben wir uns auf der Seite versucht c). Nach

einer

*) Die großen und kleinen Friesen. Sie erstrecken sich ~bis an den Ocean.

a) b) In Holland und Fricsland, als der Flevo oderZuyderfte in Westfriesland. Von der BeschiffmizRömischer Flotten S. Tacit. Anna!, l. 60. 6z. und70. Ebend. II. 8. und Plinius Nat. Hjst. II. 67.zu Ans.

e) Drusus, Augusts Stiefsohn, war der erste. (S.Suetons Claudius Kap. 1.) Er eröffnete sich einenWeg in die Fuydersce durch den Drusischen Kanal,und durch die Zuydersee in das offene Meer. Sobeschiffte er dei, heutigen (die Insel) Texel; die

Nord,