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Sechs und dreysigstes Kapitel.
Von den Aheruskern und Fesen.
€<py n Chaucen undChatten zurSeite haben die Cherüs-ker, vo» Niemaich gereizt, einen zu langen underschlaffenden Frieden unterhalten a); mehr zu ihrem Be-Hagen, als zur Sicherheit; denn Ruhe unter Herrsch«süchtigen und Mächtigen *), ist unsicher. Wo Gewaltgilt b), da sind Mäßigung und Rechtschaffenheit , Na»men des Siegers. So nennt man izt die vormahlswackern und billigen Cherlisker c) trage und einfältige
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a) Nach den innerlichen Unruhen und Kriegen, in webche sie seit dem Tode ihres^ großen Hermanns (Ar-minius) gerathen waren.
*) Besonders in der Rachbarschaft eines so machtigenVolks, der Chatten > mit denen sie sonst immer imStreit lebten.
b) Wo das Schwcrdt entscheidet, das Recht der Starkegilt, wie bey den Germaiurn. S. oben an mchremOrten.
c) Zur Zeit des Hermanns, der sie zu einem großenVolke machte. Auch Cäsar kannte schon ihre Ta»pscrkcit.
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