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C. C. Tacitus von Deutschlands Lage, Sitten und Völkern : Mit erklärenden Anmerkungen, einigen Ausführungen udn Abhandlungen, und einem geographisch-historischen Wörterbuche / von Johann Heinrich Martin Ernesti, öffentlichem ordentlichem Professor an dem Herzoglichen akademischen Gymnasio Casimiriano zu Coburg
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176
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füllen ihn auch aus d); sie, die edelsten unter denGermanen,, die ihre Grösse lieber durch Gerechtigkeit zubehaupten stieben e). Ohne Hcb- uiidHerschsucht; ruhigund still, fordern sie nie zuin Krieg auf; verheeren nichtdurch Rauben und Plündern f), Ein noch vorzüglichererBeweis ihrer Tapferkeit und Starke ist, daß sie ihreUebermacht nicht durch Beeinträchtigungen erlangen.Doch haben sie die Waffen stets in Bereitschaft, undforderts die Noch, auch Armeen; Mannschaft und Rossein Menge; und im Frieden gleichen Ruhm.

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Sechs

<3) Sie besetzen es auch; nichts ist leer in dem ganzenweiten Striche: Plinius und ^Volcmaus / thcilcnsie in die grösscrn und kleinern Chancen.

e) Plinius, der selbst in dem Lande der Chauccn war,und sie genau kennen lernte, schildert sie im ijfcttKapital des XVI. Buchs seiner Naturhistorie aufeiner sehr vorthcilhaftcn Seite, und mit vielerTheiZnehinung.^

k) Andere deutsche Völker (S. Cas. G. Kr. Vl. 23.Mela III. 3. vergl. Kap. 14. 0) d. B. schämten sichdes Raubens nicht.