kann. Sechs hundert und vierzig Jahre stand Rom ,als wir zuerst unter den Consuln Cacilius Metelluö undPapirius Carbo von Krieg mit den Cimbrern hörten *).Rechnet man von da bis zum zweyten Consulat **) des(iHigen) Kaisers Trajan , so sind es zusammen fast zwey-hundert und zehn Jahre. So lange bringen wir mitGermaniens Besiegung zu. Wahrend der langen Zeithat man einander vielen Schaden gethan. Nicht Sam-niter, nicht Carthager, nicht Spanien und Gallien , nichteinmahl die Patther, haben uns so oft lehre gegeben 5).Germaniens Freyheit ist durchdringender, als Ärfiicische
Königs-
lesen wir sogar von jener Schlacht, da Marius sieaufs Haupt schlug, daß nach Einigen 20000a ge,blieben, und 90000 gefangen worden wären.•) Vcrgl. Livius Epit. B. 6z. Zwcybr. Ausg. S. 220.
•*) Aus Klugheit übernähme!, die Kaiser auch daöCon-suiat, wovon ihre noch vorhandenen Münzen zemgen: Traian bekleidete diese Würde fünfmal
t) Sie alle haben uns nicht so oft (mit Züchtigung)erinnert, daß auch wir überwunden werden kön-ton.
g) h) In dem Kriege mit den Parthern, unter demArsaces, dessen Feldherr Pacorus war.
j) Anton: „ Die Stelle vom Vcntidius ist sehr bitter.Man erinnere sich an seine niedrige Herkunft, undman wird es finden, warum er den stolzen Orientunter einem Ventidius gebeugt nennte.,, S. A.GellMs XV. 4-