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C. C. Tacitus von Deutschlands Lage, Sitten und Völkern : Mit erklärenden Anmerkungen, einigen Ausführungen udn Abhandlungen, und einem geographisch-historischen Wörterbuche / von Johann Heinrich Martin Ernesti, öffentlichem ordentlichem Professor an dem Herzoglichen akademischen Gymnasio Casimiriano zu Coburg
Entstehung
Seite
182
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ihrem eigenen lande. Die mächtigen Drohungen desKaisers Caius (Calignla) wurden nachher zuW Spott c>).Von der Zeit war Stillstand, bis sie, bey Gelegenheitunserer Uneinigkeit p), und bürgerlichen Kriege , dieWinterlager der (unserer) Legionen eroberten r), und selbstGallien anzugreisen gedachten. Man vertrieb sie zwarwieder, aber in den neuern Zeiten s) hat man mehr ühevsie triumphirt, als Siege gewonnen l).

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Acht

0) Suetonius in Cailis Caligula Kap. 45, 46 und 47,.Tacitus Histor . IV. 15. und Leben des Agricola,Kap. 13.

p) <!) 0 Zwischen dem Vitellins und Vcspasian, Siictonin s. Vitelljus und Vcspasian,. und Tacitus Histor.IV. 12. folg. Dessen Agricola 41.

$) Gehet auf den Domitian , S. Sucton in seinem Do«mittat» Kap. 6. Vergi. Tacitus Agricola 39.

1) Aus des Herrn Grafen von Herzbccgs Abhandlungvon den Ursachen der Ucberlezcnbcit der Deutschenüber die Römer , ziehe ich für das ganze Kapitelfolgende Stelle aus:Tacitus zeichnet uns hier ineiner geschwinden Folge, aber mit Wahrheit undNachdruck, alle Kriege, welche die Römer mit denDeutschen bis auf seine Zeit geführt hatten. Nurum dieser Zeichnung noch mehr Vollendung zu geben,könnte man noch hinzusetzen, daß Cäsar zwar zwey-mal über den Rhein gegangen, Drusus und Gcr>manius zwar bis an die Elbe und Weser vorgcdrun-gcn, «her dvch bey alle? dem nichts weiter/, als