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C. C. Tacitus von Deutschlands Lage, Sitten und Völkern : Mit erklärenden Anmerkungen, einigen Ausführungen udn Abhandlungen, und einem geographisch-historischen Wörterbuche / von Johann Heinrich Martin Ernesti, öffentlichem ordentlichem Professor an dem Herzoglichen akademischen Gymnasio Casimiriano zu Coburg
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verschlossen: da weiß man nur von Friede und ?üihe,nur sie werden geliebt; biö eben der Priester die G:::in,satt des Umgangs mit Sterblichen, ins Heiligthum zu-rückbringt. Hierauf wird Wagen, Decke, und ro^'sglauben will, die Göttin selbst in einem verborgenen SeeSemasck)?n i). Knechte verrichten den Dienst; und der-selbe See verschlingt sie sogleich; daher ein geh-'-meöSchrecken, und heilige Unwissenheit, was das wohl sey,das k) nur die sehen, welche sterben müssen.

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Ein und vierzigstes Kapitel.

Von den Hermundurern.

ieser Theil der Sweven a) erstreckt sich bis in dasInnere Germaniens. Naher liegt uns (daß ich

nun der Donau, wie vorher dem Rhein, folge) dasVolk der Hermundurer b), die, treu den Römern c),

unter

i) Um nichts von den geheimen und heiligen Sachen zu

offenbaren,k) Ausser dem Priester".

») Die bisher gedachten Swevischen Völker.

b) c) Sie waren also (vergl. a) d. Kap. und das Endedes 4ZstenKap.) auch Sweven. Sie giengen aber,sagt Herr Anton, mit den Langobarden über die Elbe,arteten aus, hielten es mit den Römern, vcrlitssenden Bund, und erhielten daher solche Lobsprüche.