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C. C. Tacitus von Deutschlands Lage, Sitten und Völkern : Mit erklärenden Anmerkungen, einigen Ausführungen udn Abhandlungen, und einem geographisch-historischen Wörterbuche / von Johann Heinrich Martin Ernesti, öffentlichem ordentlichem Professor an dem Herzoglichen akademischen Gymnasio Casimiriano zu Coburg
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Tributs legen ihnen die Sarmater, und einen die O.ua-den als Fremdlingen auf. Die Gothinen graben, zunoch grösserer Schande c), auch Eisen aus. Alle dieseVölker wohnen wenig aus Ebenen, größtentheils inWäldern, auf Berghöhen und Gebirgen. Denn eineGebirgskette 6) theilt und durchschneidet Swevien, jen>seits welcher eine Menge Völker leben, darunter dieLygier sich am weitesten erstrecken, in mehrere Stammeausgebreitet. Es wird genug seyn, wenn ich die mach-tigsien nenne, die Arier, Helveeonen, Manimer, Ely.sier, Naharvalen. Bey den Naharvalen wird ein vonjeher religiöser Hain gezeigt. Eine Priesterin im weib-lichen Schmucke ist Vorsteherin. Aber die Götter sollennach Röinischer Deutung ein Castor und Pollux seyn,dieß versteht man unter den Gottheiten: ihr Name istAlces. Keine Bildnisse und keine Spur von auslandi«schem Gottesdienste: doch verehrt man sie als Brüder,als Iüi'.glinge. Uebrigens sind die Arier nicht nurmachtiger, als die kurz vorher gedachten Völker, sondern

auch

c) In den Aiigen der Römer; dem? bey diesen wurdennur Leibeigene, und die das Leben verwirkt hatten,zu Bergwerksarbciten verdammt. Nach dem Pro«lcrnaus war es ein Gewerbe. Sie trieben damitHandlung, und gaben ihr gewisses davon ab.

£) Herr HR. Satterer versteht hier die Kette der Schle-fisch - böhmischen GebirM!; der seel. Longolius daSFichtelgebirge.