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C. C. Tacitus von Deutschlands Lage, Sitten und Völkern : Mit erklärenden Anmerkungen, einigen Ausführungen udn Abhandlungen, und einem geographisch-historischen Wörterbuche / von Johann Heinrich Martin Ernesti, öffentlichem ordentlichem Professor an dem Herzoglichen akademischen Gymnasio Casimiriano zu Coburg
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195
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Äuch grimmig, und vermehren noch ihre natürliche Wild»heir durch Kunst und Zeit:!warze Schilde, gefärbteLeiber *); wählen schwarze Nuchce zu Schlachten; undschon durch den furchtbäkFN Schatten deö Todtenheeröjagen sie Schrecken ein, Mern kein Feind den ungcwöhn-lichen und gleichsam höllischen Anblick ertragen kann.Die Augen werden in allen Schlachten zuerst besiegt **)>.Jenseits der jygisr ist das Reich der Gothonen e), wo esschon ein wenig sirenger zugeht, als bei, andern Gcrma-Nischen Völkern; aber doch nicht mit Unterdrückung derFreyheit. Weiterhin am Ocean die Rügier und Lemö-vier; und das Kennzeichen aller dieser Völker sind rundeSchilde, kurze Schwerdter, und Gehorsam gegen-Mge f).

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*) Wie ;» B» untte mchrern alten Völkern von dertBrittanc» beym <£«fäc (G. Kr. V. 12.) erzahletwird, und noch häusig, z. % bey den Anletikancrtt»Scschicht.

**) Der erste Schrecken entsteht immer durch den An»blick.

fe)0 Sie (Deutsche; die Gothincn,aber Galler) stan-den unter MhigH. 5&rgt, 7trs Kap» und 42steö Kap,Not. c) d) d. tz»