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C. C. Tacitus von Deutschlands Lage, Sitten und Völkern : Mit erklärenden Anmerkungen, einigen Ausführungen udn Abhandlungen, und einem geographisch-historischen Wörterbuche / von Johann Heinrich Martin Ernesti, öffentlichem ordentlichem Professor an dem Herzoglichen akademischen Gymnasio Casimiriano zu Coburg
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Seite
198
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Fünf und vierzigstes Kapitels

Von dem Eismeer/ den Aestyem undSitonen.

<\3 und fast unbewegliches Meer b). Man glaubt,haß der Erdkreis von ihm umgeben und eingefchlossen

werde,

g) b) Das Eismeer, wie die Alten auch die Ostsee naun-tcn. Was wir Eismeer nennen, lag ausser ihremGesichtskreis. So hoch hinauf war Keiner vonpcn Alten gekommen, auch kein Phönicier ; nicht ein«mahl die Ostsee , welche nur die Phönicier, nie einGrieche oder Römer bc schifft hatten, kannten (S.Herrn HR. Schlözcr am angef. O- S. 106,) Grie-chen und Römer als Ostfte. Ader doch lernten dieRömer bey Britanniens Umschiffuug und ThulensEntdeckung S, Tacit. Agricoia Kap. 10.) dort dieKnste des äussersten Meers kennen, und hörten auchvon einigen Eigenschaften, z. E. von der Trägheitdesselben. Trag heißt das Meer wegen des häufige»Eises..

?) d, i. weil es gegen Norden nicht Nacht werde; bisdie Sonne aufgehe, beständig Dämmerung sey. Jeweiter man gegen die Pole kommt; desto langer isteine Zeitlang bestandig Tag, oder beständig Nacht,