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C. C. Tacitus von Deutschlands Lage, Sitten und Völkern : Mit erklärenden Anmerkungen, einigen Ausführungen udn Abhandlungen, und einem geographisch-historischen Wörterbuche / von Johann Heinrich Martin Ernesti, öffentlichem ordentlichem Professor an dem Herzoglichen akademischen Gymnasio Casimiriano zu Coburg
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unter den übrigen Auswürfen deö Meers **), bis rö-mische Ueppigkeit r) ihm einen Namen gab 8). Sieselbst brauchen ihn nicht***): er wird roh gelesen, mi«bearbeitet verführt; und mit Staunen empfangen stet)die Zahlung. Man bemerkt indessen leicht, daß es einBaumsaft ist u), weil kriechende und fliegende In-secten v) gemeiniglich durchschimmern, die in dasFlüssige verwickelt, und mit der Erhärtung der Masseeingeschlossen werden w)> Ich glaube daher fast, daß,Wie in dem inneren Orient, wo Weihrauch und Bal-

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**) Ungeachtet: man hielt Um nicht für besser, als an-dcre Auswürfe

?) Man brauchte ihn zu Gefäßen^ Säulen, Kostbareketten. Das römische Francnzimmcr z. E. ließ sichdaraus Schmuck bereiten.

?) Er mag. vielleicht durch Phonicische Kaufleute zuerstnach Italien gekommci? seyn; und schon unter demKaiser Nero (S. Plin. Rat. Hist.XXXVil. 2.) sandteein gewisser Inlianus einen römischen Ritter an dieBernstciurüste (doch wohl an die alte Phonicischein Prcusscn: wie Herr HR. Schlözer vermuthet, ob-gleich Plinius die neuere Römische in Frieslandmeynen möchte) zum Einkauf, der auch ein Stücksdrcyzehn Pfunde schwer, heimbrachte.