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davon zu sagen waren. Diese sind oft den Umstanden derZeit und einem nähern Verhältniß der Nationen unter ein»ander überlassen. Das Buch des Tacitus fallt in dieseFeiten. Wir können es als das einzige vollständige Denk-mal des Alterthums ansehen. Ohne dasselbe würden wirnichts von dem alten Zustande unserer Vorfahren wissen.Wir würden nicht sagen können, in welchem Nerhaltnißunser Vaterland unter sich und mit andern auswärtigenNationen gestanden, welche Religionsgebrauchc, Gesetzeund Sitten es gehabt, welche Veränderungen es mit derZeit erlitten, und nach welchen Triebradern es sich, unterso mannigfaltigen Abwechselungen zu demjenigen Staats-körper umgebildet habe, worinn wir es jetzt erblicken.Bon allen diesen verschiedenen Gestalten liegt der Saamein dem Werke des Tacitus verstreuet, und blos in dieserRücksicht, wenn es auch von einem minder angesehenenManne geschrieben wäre, muß es uns schazbar seyn, unduns alle Achtung gegen dasselbe einflößen. Viele habenauch dessen Werth hinlänglich erkannt, und es wider jede,,Vorwurf sowohl der Glaubwürdigkeit, als Dunkelheitkraftig zu schützen gesucht. Andere haben ihren Fleiß aufdie Erklärung der darinn enthaltenen Sachen gerichtet.Sie haben über die Rc-igion, die Staats- und bürger-liche Einrichtung, über die Lebensart und Eilten unsererVorfahren in besondern Schriften, uns nach und nachdie besten Aufschlüsse gegeben. Die Verdienste eines H-rro.tfonringg, ^achenhergo und anderer unza!>!barer Ge«lehrten, sind unter uns bekannt. In unserm Zeitpunctewerden die Bemühungen eines Robertjons, Gchlözcrs,Möftro, denen ebenfalls noch eine beträchtliche Mengeandere Schriftsteller, doch mit ungleichem Glücke, bcygc-
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