Teil eines Werkes 
Theil 2 (1740) Die so nöthig als nützliche Buchdruckerkunst und Schriftgießerey
Entstehung
Seite
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48 RutyZefaßteNachtiche,

tzog Ernst entlassen, und hingegen dem seel. HerrnRector, M Andreas Reyhern 164z. durch einenbesondern Befehl gnädigst aufgetragen, seine Drucke-rey von Schleusmgen nach Gotha zu verlegen, wor-über er so wohl ihm, als seinen Erben und Nach-^kommen ein gnädigstes Privilegium ertheilet hat: Hier-auf ließ gedachter Herr Reyher seine Druckerei) durcheinen Factor, Johann M-ichael Schallen, vec-walten ; bis dessen Herr Sohn Christoph Rcyher1668. dieselbige übernommen, nachdem er in Leipzig die Buchdruckerkunst rühmlich erlernet hatte. Ge-dachtet Christoph Rchhee bekam ebenfalls ein gna-diges Privilegium darüber von Jhro HochfürstlichenDurchlaüchtlgkeik dem Hertzog Ernsten; welcheshernach Jhrö Höchfürstliche DurchK Friedrich !. undFriedrich II. bestattigten» Als er aber wecjen hohenAicers seiner Druckerey nicht wohl mehr vorstehenkonnte; So wurde dessen einiger Sohn ,.Herr Jo«tyattn Andreas Revher 170^ von Sr Hochfürstl.JÖurdjl. Friedrich A. aus Coppenhagen nach Gotha beruften. Anfanglich wurde er nur dem alten HerrnVater als Hofbuchdrucker substituiret, bis er endlich17 > 4 die Buchdnlckerei) nebst dem gnadigsten Privile-gio würcklich und eigenthümlich angetreten hat Die-ses Privilegium haben hernach Jhro Hochfürstli YenDurchl. Hertzog Friedrich lil. aufs neue mir allenClausuln und davon abHangende Freyheiten so wohlüber die Buchdruckern), als Bücher - Werlag aller-gnädigst bestätiget. Die jedermann vor Augen lie-genden gedruckten und verlegten Bücher können eindeutliches Zengniß ablegen, daß unser Herr Reyherseine Kunst gantz wohl verstehe, nachdem er seine Wis-senschast in Holland und andern Otten reichlich ver-

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