Teil eines Werkes 
Theil 2 (1740) Die so nöthig als nützliche Buchdruckerkunst und Schriftgießerey
Entstehung
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Diejenigen Wercke und Dissertation^, so aus seinenPressen zum Borschein gekommen sind, beweisen alledaß er keinen Fleiß und Mühe gespahret hat. SeinJnsigne ist ein Palmbaum, vor welchen ein Wanders-mann stehet und aus dem Wolcken mit Blumen ü-verschüttet wird, mit der Uberschrifft:Jesu Fatitore Gubernoi*.Johann Christian Grünere, als der andereSohn von erstgedachten Herrn Johann Grünere,erblickte das Licht der Welt im Jahr 170?. den 11.April. Den Anfang zu seiner Kunst hat er bey sel-bigem geleget und hernach ebenfalls auch bey ihm 1720.sein Postulat verschencket; Im Jahr 1726. aber hat ersich nach Berlin begeben, allda er 3. Jahr gewesen,von dar er wieder nach Hause zu seinem Vater ge-kehretist, und sich 1730 den 6. Febr.mit einer Witt-frauen Lacharinen Elisabethen Al?tn, einer gebohr-nen Schasin verglichet, mit welcher er eine Tochter1732.de» 2. Febr. gezeuget hat. Hieraufhater 1733.den 5. Octob. Herrn Johann Christian HendelsBuchdruckerey an sich gekauffet, und mit unterschied-lichen Schrifften vermehret, mit welchen er der ge-lehrten Welt dargeleget: Heinecci Elernenta lurisGerm. 1 U. Theil. Eiusd. E!emcnta 7 iurisnatur»& gentium, Jacobi Cuiacii 0biervati«nes & emen-dationes , cum prasfatione, Heineccii anderer be-rühmten Manner Schrifften nicht zu gedencken, so eeZedrucket. Sein Jnsigne ist ein Lammlein mit derSiegsfahne, wobey zur rechten Hand ein in Steir»gehauenes Grab, zur Lincken Hand aber siehet nach-zuschlagen 2. Tim. 1, 10. welchen Spruch er zu«Symbols hat. Christus hat dem Tod die Machtvmommen oben drüber aber die Worts:

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