Teil eines Werkes 
Theil 2 (1740) Die so nöthig als nützliche Buchdruckerkunst und Schriftgießerey
Entstehung
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54 RuryZesi'.ßte Nachricht,

Etiam salutis mtx eaussa. : : . i. e. .' . . V -V

Auch mir zu gute,jfobduu Heinrich Grunerr, der dritte Sohn dessben gedachten Herrn Grunerw, wurde zu Halleden*3 Febr 1705. gebohren. Den Grund zu denennöthigen Wissenschafften legre er in dasigem Gymna-sio, darauf er Denn bey seinem Herrn Vater die Buch-druckerkunst erlernete, auch bey selbigem den 26. Dec.^72z sein Postulat verschenckte. Nach Absterbenseines Vaters führte er dessen hinterlassene Drucke-rey,als Factor, von Michaelis 17z 1. bis Ostern 1733»Darauf er des Herrn Christoph Andreas Zeidlers,die von feinen; Enckel, jotWn Daniel Grban, er-erbte Druckerey an sich kauffte. Im Jahr 1732.den 2? Aug. verehlichte er sich mit Jungfer JohannaSophia, Herrn I^bann Samuel Hiniyfchens,Gemeinheitsmeisters und Weinschenckens zweytenTochter, mit welcher er 3. Söhne erzeuget, wovondie beyden jüngern, Johann Samuel und JohannHeinrich, noch am Leben sind Im Jahr 1736- den3 Oct. wurde er von einem wohl löblichen Kirchen-Collegio bey der Kirche zu St. Moritz zum Acht-mann bey gedachter Kirche erweh!et; SeineDru-ckerey hat er mit vielen Schrifften vermehret und dar-aus zum Vorschein gebracht: Corpus Iuris Gcrma-nici antiqni cum praefatione Heineccü, BöhmeriCom;>endium Iuris eeclesi>stici, und andere mehr.

Sein Jnsigne ist ein Garten mit Blumentöpfen undAleen von Bäumen, darinnen ein Gärtner ein jun-ges Bäumgen pflantzet, mit der Uberfchrifft:in I'ioffnlmg Grünend.Johann Jlistinus Gebal»er, Uiuverfitats-Buch-

drucker,