Teil eines Werkes 
Theil 2 (1740) Die so nöthig als nützliche Buchdruckerkunst und Schriftgießerey
Entstehung
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144-b) von einigen Buchdruckern.

trat Vorauf Anno 1715. mit$i*auBrigittaKkcisk> w feiner Wittwe des seel Herrn Jani Randlew, inein Ehe Bünvniß,mit welcher er bis diese Stunde in ei-ner vergnügten, jedoch an Fruchtbarkeit mangelndenEhe lebet Im Jahr 1716. ward er bey fort-daurenden Kriege zum andermahl verlanget die Stelleeines Buchdruckers bey der Flotte m vertreten, wel-ches er denn in selbigem und den folgend n 1717 Jahremir seiner eigenen Buchdruckerey in gehöriger Treueverwaltet t>at. In der 1728. die Haupt Stadt vonDännemarck über die Helfte einäscher>>den Feuers-brunst ward seine Buchdruckerey den Gelehrten ^umBesten, und der Dänischen Kirchen zum sonderlichenNutzen von allen daslgen Druckerey.n fast allein erhal-ten; woraufer 1731. die Bestallung als Buchdruckerder Königlichen Academie daselbst erhielt Von denFrüchten seines Fleißes, die seine wohl eingerichteteDruckerey der gelehrten Welt eingetragen, zeugen un-ter vielen andern sonderlich folgende Wercke, die er aufeigenem ^Verlage gedruckt, als: 1) \onx Rami Kirchen-und weltliche Historie, von Schöpfung der Welt bis1660. und von M. Weüeiholt bis 1730 continuirt,mF' l 5A(Dh. 3)Dait. DyskeNosceteipsum, ausdem Englischen ins Dänische übersetzt i«8vo 5^. Alph.z) Hermanni Hugonis Pia Deiideria aus Lateinischenln Dänische Verse übersetzt, in 4tv mit 46. Kup-fern, bis 2. Alph. Die Unglücks - Fälle, so er.in seinem Vaterlande erlitten, und von des höchstenHand mehrentheils zu einem guten Ende gewandtworden, verbietet der Raum der Lange nach zu erzeh-len. Seine Hochachtung und Liebe zu der Buchdru-ckerey ist so groß, daß er niemahls ein anders Insignefüyren wollen, als dasjenige, so dieser Kunst gewöhnli«ehe. Im übrigen har er folgende Wvtte zum Wahl-

Spruä): Per angufla ad augufla, Re-