Ruryyefaßte Nachricht
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R^genfpurF.
Von dieser Stadt habe ich jivac auch schon gehan-delt: Ich muß aber foiaende Nachricht noch beyfügen.
Johann Jbapti\l Liing, ist .676. den 7. April zuZwifaltag^ein m Ort an der Donau, den, HerrnBa-ronvonCptthzlloehörig,qebohtev wordm Sem HerrVater,L.orenyL.ang/ vonTrvseyach in Odersteyer-marck, war an gedachten Zwisaltag Schulmeisterund Meßner, die Frau Mutter aber Rofina, eine gc-bohrne^napptn. So baidernureii-ngeZahre zurückgeleget hatte, so genoß er den guten Unterricht seinesHerrn Vaters, worauf er alsdenn 1690. zu HerrnJohann Jacklin, Churfürftt. Bayr!^ Hofduchvru-ckern und Buchhändlern zu München in die Lehr,' kam,die Buchdruckerkunst zu erlernen. Nach geendigtenLehrjahren ist er allda von Pfingsten biK Maria Ge-durch als Cornelius in Condiron gestanden, worauf ersich nach Jngolstadt zu Herrn Thomas Gr«>ß, alldasi-gen berühmten Universitäts Buchdruck s in Conditionbegeben, bey welchem er auch bis 1697. geblieben ist.Alsdenn g>eng er aufZureden seines^ehrherrns wiedernach München und stund bey selbigem inCondition,her-nach bey der verwittw ten Fr.Rauhin und verjHenck-te bey einer gantzen löblichen Gesellschaft sein Postulat.Im Jahr 1.699. reifet« er nach Augspurg zur verwitt-'weten Bischojfl.Hofbuchdruckerin Fr. Maria Mag-dalena Utschneidt. rm Nach einiger Zeit trat er ebendafelbst bey Herrn Joseph Grubern in Arbeit.Die damaligen Kriegsunruhen haben verursachet, daßer sich nebst sieben Geseilcn nach Leipzig wenden wollen.Nachdem er aber nach Schleußingen gekommen, so be-kam er bey Herrn rvillhetm Göbeln daselbst Condi«tion, von dar er sich nach Bamberg, und von hier wie-der nachSchleußingen gewendet hat. Allein auch hier
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