Wohl eingerichteten VVorterbuchs. *i7
"Man theilet die Schilde ein-m Reihen, Gegenden de-rer Felder, oder Quartiere; deren bald mehr, bald we-niger sind, nach der Anzahl der Striche, die da^ Schilvquerdurch zerschneiden^ Siehe Fig. I/ Tab. XXXI.
Wenn zwey gleichweit von einander stehende Quer-striche das Schild zertheilen, so entstehen daraus dreyReihen deren oberste cephalka Kh. die ^auptrnhe;Die Mittlere ß. B. die Band. Gürtel; die
mUuFerigaea C. C. die Fußreihe heißt. Wennaber mehr Querstriche das Schild theilen, entste-hen auch mehr Reihen; so entstehet Honoraria D. 0.die Ehrenreihe, Ueu cl'honneur, wenn man, wie Hierdurch Puncte bemerckt ist, Querlinien zwischen dieHauprreiHe A. A. und Bandgürrel ß. ß. macht..Wenn aber dergleichen ebenfalls durch Puncte be-merckte Querstriche zwischen dem Bandgürtel ß. ß.und Fußreihe C. C. kommen, so entsteht die fünfteReihe, die v.mbiiicaris y QXiti Z^labelreiheF.F.heißt.Weiter gehet man nicht.
Die Puncte aber, oder Centra, sind nur von drey-erley Gattung. Nemlich der Punct der Ehre F.des Heryens. G. und des Nabels H. Siehe ebendiese Fig.
Es giebt auch andre Einiheilungen die man ausser-ordentliche nennet. Die erste kömmt denen Zinnengleich, daher es die Fr«ntzosen Crenele, die Teut-schen den Zlnnenschmrt mennen ; Siehe die II. Fig.Die andere siehet denen Stuffen ahnlich, und Heissetder Stasselschnitt; siehe lll.Fi^. Noch eine andre Artstellet grosse oder kleine Sagezahne vor, und hat da-her den Nahmen Zahn-oder Kerbschnitt; Siehe IV.Fig. Und man kan deren noch verschiedene nach ei-genem Belieben ersitwen.
O 5 Die