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XIV.
Tax OrdnungChurfürsten Johcmtt Georgens des I. zu Sach-sen, den 31. Iul. 162z.
Von GOttes Gnaden, Wir Johann Georg ,
Hertzvg zu Sachsen, unv Cdnrfürst je
f^achvem XÜiv auch bedacht, daß bey jetziger Ver-v( Änderung und Abseyung ver ZNünye, allerhans^ neue Mißbrauche unv Steigerung ver Waaren,Victualien -Hanvrvercker unv 2trbeiter K.ohn, und «>,-verer dergleichen Dinge derer man in gemeinen A.ebennicht emrathen tan , entstehen, und eigennützige L.eutesich solcher Müny Veränderung ;u ihren unchristli-chen Vortheil und deo wachsten Beschwerde mifibrau-chen mockecn, haben XCiv eine Nothdurfft befunden,auf eine gewiße Tax (Ordnung, rvie eines und das an-vcre gekaufft, befahlt und vervinger werden solle, ;ugevencken , die Nl?ir denn durch gewifie Personen in al»len Rreysen, nack fürgegangener fleißiger Berarhschla»gung, zu Pappier bringen, hernach mit Fleiß revidi-xen , eraminiren, und auf gnadigste Approbation un»Veliebung 5» wonnigliches «?ißensch«fft publicire«
tiftm.
Rrafft dieses, gnadigst begehrende, unv ernst-iich befehlende , daß sich manniglich, nicht allein un-serer inlandischen und einheimischen Unterthanen, son«Dern auch auswärtige, vie sich der Eommercien, Han-Vels und N>andela in Unsern Churfürstenthum «nv{Landen gebrauchen , bey Vermeydnng verer in unsermMüny Lvict, beniemte» Strafen/ und andern ern-fien Einsehen, darnach achten, hierwievev da» Ge«ringste, weder öffentlich noch heimlich prckcticiren,handeln unv fürnehmen, auch «ndern dergleichenthun keinen Vorschub und 2lnlaß geben, ?uforversKOber die Obrigkeit jeves <£>tta mit allen Fleiß unvErnst varob halten , unv Vie V.^rbrecber ohne alles A«,fchen Ver Person j» «rnster unnachl»ßig»» Strafe nu