Teil eines Werkes 
Theil 2 (1740) Die so nöthig als nützliche Buchdruckerkunst und Schriftgießerey
Entstehung
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i) Keine Gesellschafft kan ein Postulat halten,die nicht gewiß weist/ daß sie von aller /auch der geringsten, Befleckung rein sey.

z) Man kan feinen, so in einer Streit-Sache ver-wickelt, schlechterdings und ohne gründlicheErforschung derselben davon befreyen.

4) Kein Herr kan einen Jungen aufdingen oderlvßsprechen, ohne Beyseyn redlicher Kunst-Glieder, oder in Ermangelung deren, soll erihn bey einer nächst gelegenen Gesellschafft las-sen einschreiben und loßsprechen.

'xxix.

Paul Paters Fragen von der Buchdru-ckerey r mit Anmerckungen.

^^unmehro haben wir! alles geliefert, was nur zur Ver-jStff} beßerung u«d Vermehrung unserer Buchvruckerkunflv£>^ einiger maßen gerechnet werden kan. Ein kleiner Raum»der uns noch übrig war, gab uns die Gelegenheit an dieHand, unsere Pappiere noch einmal durchzusehen, ob wir nochetwas finden mögtcn, womit wir füglich den ledigen Platz«n füllen könnten. Und siehe da, wir fanden darunter nochein BlStgen, worauf wir die Worte geschrieben hatten:Paulus Pater hat in seiner Dissertation de Ger-mania: Miraculo optimo, maximo, Typis Lit-terarum, Leipzig, 1710. 4to. C. VI. p. '81.seqq. weder hinlangllch, noch Kunstgebräuchlichauf seine aufgeworfene Fragen von der Buchdru-ckerey geantwortet, welches man an seinem Ort