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gar leicht scheu können , daß pavl Parcr mit der Wahrheit umdas Thor spatzierct fep. .
V. Frage.
Ob es denen Buchdruckern erlaubt seyselbsten einen Preiß ihrer Arbeitzumachen?
Paul Pater beantwortet dich Frage niit Nein; Denn esscheine, spricht er, daß der gelehrten Welt nicht wenig daräygelegen wäre, wenn denen Buchdruckern ein gewißcr Tax ihrerArbeit gemacht würde, indem bekannt Ware, daß gcwiße gcitzi-ge und gewinnsüchtige Buchdrucker gefunden würden, welchevon unvorsichtigen Jünglingen und Studenten ohne llntci'!"ci>ibso viel Lohn vor ihre Arbeit sich zahlen ließen, als sie von ihiereerprcßen konnten, und dabey auf die Gesetze der Billigkeit inHandel und Wandel gar nicht sahen, viclwcnigcr tte Gleichheitin Ansehung der Arbeit und des Lohns beobachteten, worüber derberühmte Zlrnolv Mengcring in seiner Gewißens^Prüfung har-tc Klage geführet hak, damit sie nun nicht wider Recht und Bil-ligkcU handeln, sondern Ziel Und Mäase, nach Vorschrift dergesunden Verminst halten mochten; So sollte man ihnen nachBeschaffenheit des Ortes und anderer Umstände, ingleichcnnach Beschaffenheit der Unkosten, die sie aufNahrung lind Pap-pier verwenden wüsten, auch unterschiedene Ze.ft vorschreiben.
Anmerckung.
Es ist Schade daß Paul Pater kein großer Herr gewordenist, so hätte er doch befehlen können , was andere Hohe Men-taten mit besondern Bedacht nicht thun wollen, weil sie es nichtvor gnt bcsuudcn. Nunmchro kau er in dem Reich der Tvdlcn ei-ne solche Rcpublick a»fnchteu,worinnen er einem jeden die Frey-hcit benehmen kan seine Arbeit zu taxircn. Auf der Well wirdcs nicht wohl angehen. Weil niemand, als derjenige? so eine Ar«beit verfertiget, eigentlich weiß , was er damit verdienet. Esist auch deßwegen den BüchdmMn nicht wohl ein Tax vorzn-schreiben, weil die Abgaben, die darzu erforderlichen Nothwen-diqkcitcn, der Aufgang, und was das meiste ist, ihre Arbeit, baldschwer bald leichter ist. Diejenigen, so m wohlfcileu Orten
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