142 I. Allgemeine Elementarlehre.
fers empirischen Verstandesgebrauchs. Sie ist alsoals ein nothwendiger Grundbegriff anzusehen, umdie Verstandeshandlungcn dcr Subordination cntwe«der objectiv zu vollenden, oder cls unbe-grenzt anzusehen. — Auch laßt sich die Ideenicht durch Zusammen scNnng erhalten; denndas Ganze ist hier eher, als der Theil. Indessengiebt es doch Ideen, zu denen eine Annäherung stattfindet. Dieses ist der Fall mit den mathemati-schen, oder den Ideen dcr mathematischen Er«zeugung eines Ganzen, die sich wesentlich vonden dynamischen unterscheiden, welche allen con«cretcn Begriffen ganzlich heterogen sind, weil dasGanze nicht dcr Große (wie bey den mathematischen),sondern der Art nach, von den concrctcu Begriffenverschieden ist. —
Man kann keiner theoretischen Idee objective Rea»litat verschaffen oder dieselbe beweisen, als nur dcrIdee von dcr Freyheit; und zwar, weil diese dieBedingung des moralischen Gesetzes ist, dessenRealität ein Axiom ist. — Die Realität der Ideevon Gott kann nur durch diese und also nur inpractischer Absicht, d. i. sozu handeln, alsob ein Gott sey,- — also nur für diese Absichtbewiesen werden. ^
In allen Wissenschaften, vornehmlich denen derVernunft, ist die Idee der Wissenschaft der allge.meine Abriß oder U m r i ß derselben; also dcr Um-
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