vom Jubelfest 1740 177

ein Lorbeercrantz, unv auf dem Postement des Bil-des stehen vie Worte: ^^Lkc^v^vs, umden I^and herum aber: Q ). ti08 I ^liV^S I V.

j^vk^i. /^n. lViCLccx^. Aufder andern Seite erblicket man das Wappen derStavt Haarlem nebst Palmen unv Lorbeerzweigen,in der Ferne aber den Wald und hie Stadt selbst.Über derselben ist eine fliegende l^gmz, welche in derrechten Hand ein Buch halt, und in der linckendasLob dieses Buchdruckers ausposaunet, mit der Um-schrif: ttltt^ «z^KLVNT'VK IN

9 K 8 Lv; ^.' ^ Lv. i. von hieraus werdendie Druckerbuchstaben m die ganye Vvelt ausge-streuer. Unten aber stehet: t-Lk I'»!/^ 8^tZ.e ^ ^ Kl. L 5 0 e X l.. d i drey hundert Jahrlang. Der Verfertiger derselben ist der berühmteMedailleur von Schrvindern im Haag.

Die andere hat der berühmte Medailleur, HerrHolyhey zu Amsterdam gemachet. Auf der einemSeite sieht man die Stadt Haarlem in Gestalt eineransehnlichen Matrone, mit einem Crantz auf demHaupte, und auf einem prachtigen Stuhle sitzend.In der lincken Hand halt sie ein Bündel Ruthen,mit einem darinnen steckenden Beil, als dem Zeichender Bürgermeister Würde, an welchem z in einemCircul geschlungene Schlangen hangen, dadurch an-zudeuten, daß seit der Erfindung der Buchdrucker-kunst drey Jahrhunderte nun verflossen. Mit derrechten Hand opfert sie aufeinem Alrar, an welchemdas bekannte Schiff Damiata, womit sie vorZeitenfo grosse Ehre erworben, abgebildet ist, ein Danck-! öpfer. Hinter ihr stehet ein Palmbaum, woran dasSradt^Wappen in der Mitte, und die Wappen der

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