ftmen Donat gedruckt hat. Doch bey genauer Betrach-tung findet man diese etwas starker, und in den Zügen ei-niger grossen Buchstaben verschieden; zwar immer noch»venig genug, um das Deutsche für lateinisch, und das La-teinische für Deutsch zu halten. — Die Verse sind nichtabgesetzt, sondern lausten wie Prosa in einem fort, undmachen der Zeilen auf jeder Seite, die durch keinen Holz-schnitt unterbrochen ist, fünf und zwanzig» — Die An-fangsbuchstaben einer jeden Fabel sind roth hineingeschrie-ben ; mit welcher rothen Dinte oder Farbe denn auch dieersten grossen Buchstaben eines jeden Verses ziemlich starkdurchstrichen sind; als wodurch, die illumiuirten Holz-schnitte mit dazu genommen, das Ganze einen sehr bun-ten Anblick macht. Von diesen Holzschnitten ist noch zumerken, daß der Mann in dem langen zugcgürtetcn Rocke,znit der rechten Hand auf etwas weisend, wie er in derProbe, welche der Herr von Heinere davon nachschnei-den lassen, neben den eigentlichen Figuren der Fabel ineiner besondern Einfassung stehet: daß, sage ich, dieserMann eben so auch bey allen übrigen Bildern vor einerjeden Fabel zu sehen, und ohne Zweifel den auf seinenBorwurf zeigenden Dichter vorstellen soll. — An Unter-scheidungszeichen ist keines gebraucht, als das Punkt:wid auch dieses kömmt uicht da vor, wo es der Verstanderfodcrt, sondern stehet am Ende eines jeden Verses, derVerstand mag eine Unttt-scheidung leiden oder nicht. <—>Die Fabeln selbst sind gleichfalls uicht numeriret, und oh-ne alle Anzeige des Znnhalts. — Daß kein Titelblattvorhanden, brauche ich kaum zu sagen: aber es zeigt sichauch sonst keine Spur von irgend einer Aufschrift, die
das