Vorrede.
ie Herzogliche Bibliothek zu Wolfenbüttel ,deren Aufsicht mir anvertrauet ist, hat, vonihrer ersten Stiftung an, die Augen der Gelehr-ten ganz besonders auf sich gezogen. Und mitRecht. Die meisten Bibliotheken sind Lntstawden: nur wenige sind angelegt worden; undvielleicht ist keine einzige mit der Gcflissenheit amgelegt worden, deren sich ein so kundiger Fürst, alsAuguftus war, in einer ununterbrochnm Folgevon nahe fünfzig Jahren beeiferte.
Die Beweise hiervon sind in der Geschichtenachzusehen, welche von ihr Vurckhard, einermeiner Vorweser , mit vielem Fleisse zusammeng^tragen hat.
Dennoch aber ist eben dieses Werk nur we»mg geschickt, der Welt einen angemessenen Begriffvon ihr zu machen.
Ich meylie dieses nicht blos in Ansehung ih-res gegenwärtigen Zustandes; in Ansehung des
)(s An-