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Hie zappelt der vermesiue Scbwab,
Und hat ein Strick zu Lohne,Für sein Blutdurst, Betrug und Tandt,
Er hat darnach gerungen,Die Nachtigall hat noch iren Standt,
Sie bleibt wohl unverdrnugen.
Das ganze L.ied ist nicht schlecht, und kann zu der Zeitgefallen haben, als man die Personen vor sich hatte, ansdie es anspielte. Es muß gegen 1.586 gemacht seyn.
Zwanzig Jahre vorher, w^rdc Major unsrer Nachti-gall ein ganz anderes 5ied gesungen haben. Denn da-mals zog er mit seiner lateinischen Poesie gegen Grum-baclzen sehr bitter zu Felde; ohne Iweifcl, sich bey demChurfürstenAuZusius damit einzuschmeicheln, der ebenim Begriff war, mit andern Waffen gegen ihn loszubre-chen. Ich habe dieses zuerst aus einem ungednicktcn la-teinischen Gedichte gelernct, welches sich unter den Ma?unseripten unserer Bibliothek befindet, und den Titel führet:LponZia sei tollenclas virulentes crimin^riones, c^uibuslZeformgre conetur nomen et sainam mg^nanim! I-Ieroiss^ttm^sc^, ^a/ai>, poetü meleäicus;
Incerti cuiusäam. Ich will nicht sagen, daß dieserSchwamm alle Flecken von Grumbachs garem Namen ab-wischt: aber doch gewiß manche; wenn es schon nur die-jenigen waren, welche sich auch ohne Schwamm abblasenlassen.
Ich füge noch Eines hinzu. Ich darf kühnlich sa-'gen, daß fast alle Geschichtschreiber, in Erzählung derGrmnbachschen Handel , dein Huderms Languerus
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