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i.sie, die abgöttischen lLhristen, zum rechten Stau-„ben bekehret, Gocres iLhre gefördert, und Eicvr.„Majestät ^eicb ( das Türkische Reich ) erweitert„rverde!,, Einen solchen Brief einem Feinde des Tür-ken zur Bestellung anvertrauen! Noch einmal: Ncusermüßte toll, er müßte rasend gewesen seyn. Oder will manetwa sagen, ohne dieses gewesen zu seyn, habe Gott einenMann, der ihn einmal verleugnet, allerdings so weit ver-blenden, und in seiner Verblendung so unsinnig handelnlassen können? Das wäre wahrlich ein schönes Blüm«chen — aber nur für die Kanzel- Der Geschichtschreiberverlangt Wahrheit, oder doch wenigstens Wahrscheinlich-keit. Eher würde es sich noch hören lassen, wenn «.ansa-gen wollte, Neuser habe die wahren Gesinnungen deSSicbenbürgischen Gesandten auch wohl nicht gewußt. Dader Fürst von Siebenbürgen es zeicher so lange mit denTürken gehalten, so habe Neuser nicht vermuthen können,daß er nun auf einmal von ihm abfallen wolle. Doch demwiderspricht Neuser selbst, wenn er in seinem Briefeschreibt, daß es männiglich rvohl bekannt gerveftnsey, was der Siebenbürgische Gesandte wolle; und wennOrt und Personen namhaft macht, (") wo und vonwem er das nähere davon erfahren habe. Wie konnteauch det Auftrag des Gesandten, überhaupt genommen,noch jemanden ein Geheimniß seyn, da er bereits zuvorin Prag dem Kayser Eröffnung davon gemacht hatte,llttd wie IsthUanfius schreibt, vbique s caelA-
risnis summsi lsetitise KZmücstionc, ^uscuncme iter
tecent,
O Oben S. iz8.
s"*) tti<5. lii,. XXIM. p. 577.